Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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Da fluchte der Raͤuber und raffte ſich ſchnaubend empor, aber er ſank, halb gelaͤhmt, bald wieder in Verzuckungen zuruͤck. Das iſt mein Lohn, rief er aus, warum mußte ich Gemeinſchaft mit einem Schurken machen! Komme nun, wer Rache nehmen will, und nehme ſein Theil! Ich hoͤre die Eule rufen; verfluchtes Schickſal! ich muß ſterben!

Hier that Gottes gerechte Hand ſich kund, ſagte mein Oheim beim Anblick dieſer Boͤſe⸗ wichter, die ihr Verderben fanden durch ihre eigene Miſſethat. Unerhoͤrtes Bubenſtuͤck! Wie konnte man ſo Schaͤndliches gegen uns beſchließen! Dieſe graͤßlichen Geſtalten zeigen uns, welch eines ſchmaͤhligen Todes wir ſter⸗ ben ſollten. Alſo auch des Oheims gedachten ſie nicht mehr zu ſchonen, um des Neffen willen; zum Dank fuͤr den Sieg ſollten wir den bittern Kelch des Todes trinken, wir und unſere Freunde mit uns. Ha! die Schaͤndli⸗ chen! ſie wollen keine Redlichkeit, ſie wol⸗ len nicht den Weg des Rechts. Wohlan!