Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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mer die langen Gaſſen hinunter, um wo moͤglich im Getuͤmmel ihm zu entkommen; allein der Raͤuber ſaß ihm ſtets auf den Fer⸗ ſen, und endlich athemlos, da er nicht weiter laufen konnte, fluͤchtete er ſich in ein Zelt, wo er den Raͤuber, der ihm auch hier folgte, flehentlich und fußfaͤllig bat, ihm doch das Leben zu ſchenken, er wolle es ihm doppelt und dreifach vergelten. Wie der Raͤuber ſo klaͤglich den Dieb ſich gebehrden ſah, verweilte er einen Augenblick mit Laͤcheln uͤber ihn. Darauf fing jener an, die gegen ihn veruͤbte Falſchheit zu leugnen, und ſetzte hinzu: wer haͤtte euch fangen und halten moͤgen, es war ja vorherzuſehen, daß ihr euch retten wuͤr⸗ det. Und nun, wenn ihr gerecht ſeyn wollt, ſo koͤnnt ihr doch unmoͤglich das Leben von mir fordern, da es euch ja das Eure nicht gekoſtet hat. Auch frage ich: was kann euch mein Leben nuͤtzen, und wozu wollt ihr es mir rauben? wird es nicht weit beſſer und kluͤger ſeyn, von mir ein Loͤſegeld anzuneh⸗

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