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Edbert, und das Kleid, das Ihr tragt, iſt die Farbe ſeines Regiments. Ihr duͤrfet wohl in dieſe Hoffnung Euch kleiden, ihm iſt ſie entflohn, Euch kehrt ſie zuruͤck. Dieſem Ge⸗ faͤngniſſe gegenuͤber wohnt ein reicher Mann, der in langen Saͤlen hundert Weberſtuͤhle be⸗ ſitzt, die die feinſten Gewaͤnder ſchaffen. Aber das Koͤſtlichſte, das er hat, iſt ſeine Tochter, ſchoͤn wie die Friſche des bluͤhenden Apfelbaums, und mild wie im Lenz der Strahl der Sonne. Dieſe Milde macht ſie folgſam gegen ihren Vater, aber ſchwankend gegen ihre eigenen Wuͤnſche. Ein reicher Juͤngling, der mit Bewundernng durch die langen Saͤle ſchritt, und den Geiſt jener Weberſtuͤhle zu beherrſchen begehrte, bewarb ſich lange Zeit um die Gunſt der reichen Erbin, und gewann— ſo ſchien es— endlich auch ihr Herz. Doch fruͤher ſchon fuͤhlte Edbert Liebe fuͤr ſie, denn er kam oft in das Haus des reichen Mannes, um mit dem Zauber der Mathematik, womit er die Erfindungskraft des Werkmeiſters leitete,


