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fechtung meines Rechts auch anderer nicht zu ſchonen.
Sobald ich mich etwas von meinem Stau⸗ nen erholt hatte, erwartete ich mit Ungeduld den Eintritt meines Oheims, denn ich glaubte gewiß, daß er mich im Gefaͤngniß aufſuchen wuͤrde; aber ich hoffte den ganzen Tag ver⸗ gebens. Erſt in der Nacht erhellte ſich mein Gefaͤngniß wieder, und ich ſah' den ſchoͤnen Juͤngling abermals, welcher mit einer Fackel winkend mich vom Lager rief. Krampfhaft ſchloß er ſeinen Arm um mich, und zitternd konnte er lange kein Wort ſprechen. Endlich ſtroͤmte uͤber ſeine Lippen der Ausruf der Freude, daß er mich noch am Leben faͤnde. Es fehlte nicht viel, ſagte er, ſo ſtuͤrzten drei Menſchen in den Abgrund des Verderbens, Tuͤcke lauert hinter dieſer friedlichen Stille, und bald haͤtte ſie uns betrogen, aber nun iſt es Zeit, daß der Erretter nahe, ehe es zu ſpaͤt iſt.
Eurem Oheim hat man nicht erlaubt, zu Euch zu kommen, weil er glaubte, es for⸗


