Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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37 ——— ten nahmen mich wieder in ihre Mitte. Mein Oheim und der, den er den Prinzen nannte, ſtaunten uͤber dieſe Maaßregel, mochten ſich aber doch zu keiner Gewaltthaͤtigkeit berechtigt glauben,— und ſo entſchwand ich ihren Au⸗ gen und ſah' mich in wenigen Minuten wie⸗ der in meinem Gefaͤngniſſe.

Unerhoͤrt! rief ich aus, da ich allein war, umkommen ſollte ich in den Schlingen der Bosheit, und mein eigener Oheim, Beſchuͤtzer meines Lebens, mein zweiter Vater, ſollte ſelbſt den Willen des ſchwarzen Verhaͤngniſſes an mir vollziehn, und mein Moͤrder werden! Seine Stimme hoͤrte ich rufen, wie ſie mit meinen Henkern zuͤrnte, wie er die Zoͤgern⸗ den antrieb, ſein eigenes Blut zu vergießen.

Nicht weniger verwundert gedachte ich der ſeltſamen Errettung, und mir klangen im Ge⸗ faͤngniß oftmals die Worte deſſen wieder, der, mich umarmend, ausrief: mein Freund, mein Bruder; denn aus dem Zuſammenhange der Dinge ging hervor, daß der, welcher dieſes