Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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und ſo oft das Schloß raſſelte, glaubte ich, mein Oheim wuͤrde hereintreten; indeß ich hoffte vergebens; der zweite, der dritte Tag ging hin, ohne daß ein Menſch ſich ſehen ließ. Dabei wagte ich noch immer nicht, von dem Eſſen, das der ſtumme Gefangenwaͤrter taͤglich dreimal brachte, weiter etwas als trocknes Brod zu eſſen, wodurch ich zuletzt ganz matt und hinfaͤllig wurde. Von dem Waſſer aber trank ich alle Stunden nur we⸗ nige Tropfen, um, in Falle einer Vergiftung, die Wirkung zu ſchwaͤchen, und die Gefahr noch zu rechter Zeit gewahr zu werden. All⸗ maͤhlig fing ich auch an, die Einſamkeit und das todte Einerlei als druͤckend und laͤſtig zu fuͤhlen, und ich dachte darauf, wie ich in mein freudenloſes Leben, das kaum ein Leben zu nennen war, Abwechſelung bringen koͤnnte. Da alles, was Geſtalt heiſtt, von mir durch die Dunkelheit entfernt blieb, ſo konnte ich die Abwechſelung nur in dem ſuchen, was als Form dieſelbe beſtaͤndig begleitet, naͤmlich in