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ſenheit empfand auch ich anfangs, bis ich be⸗
kannter mit ihnen wurde und ihnen ihre Lieb⸗
haberei oder ihr hoͤchſtes Gedankengut ab⸗ lauſchte. Allmaͤhlig kam die Zeit, daß ich beim Ge⸗
neral nicht allein zur Tafel, ſondern auch in
Geſellſchaften und Aſſembleen zugelaſſen wurde. Das war zum Theil wieder eine neue Welt
fuͤr mich. Bei Tiſche, wo immer einige Of⸗
ficiere mitſpeiſten, war die Unterhaltung ſehr munter und ſcherzhafter Art, doch ſo, daß immer ein großer Reſpect gegen den General ſichtbar blieb. Wenn er ſich gern Schwaͤnke erzaͤhlen ließ, dachte ich an die Aehnlichkeit, die ich nach der Ausſage meiner Mutter mit ihm haben ſollte. Indeß irrten die, welche darauf irgend eine Ungerechtigkeit bauen zu koͤnnen glaubten, wovon ich ſelbſt auch ein Beiſpiel erlebte. Es gab im Regimente einen ſehr luſtigen Reiterburſchen, der wegen ſeiner
klaren Stimme in der Garniſonkirche zugleich
als Feldkantor gebraucht wurde. Dieſer hatte


