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von Felshei m. Das Betragen des Gene⸗ rals gegen mich war ganz eigener Art, denn da er ſich gegen andere zwar meinen Oheim nannte, aber ſich mir keinesweges fuͤr das wollte zu erkennen geben, was er wirklich war, naͤmlich fuͤr den Bruder meiner Mutter, ſo ſuchte er ſeine guͤtige Geſinnung gegen mich hinter eine kalte, ſtrenge, ja wohl gar zor⸗ nige Außenſeite zu verbergen, womit es ihm indeß ſo wenig gelang, daß er vielmehr voͤllig einem heimlichen Liebhaber oder einem ſtill lie⸗ benden Maͤdchen aͤhnlich wurde, das ſeine Liebe nur um ſo mehr verraͤth, jemehr es
ſolche zu verbergen trachtet. Die Leute im
Hauſe wurden auch bald gewahr, in welcher Gunſt ich bei ihm ſtand, und ſahen ſogar in ſeiner anſcheinenden Strenge gar nichts Auf⸗ fallendes. Dies kam aber daher, weil immer das Hauptgeſchaͤft dem Menſchen ein beſtimm⸗ tes Gepraͤge giebt, welches er auch in Verhaͤlt⸗ niſſen außer demſelben nicht voͤllig los werden kann. Ein General, der Truppen comman⸗
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