Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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mit anbrechender Nacht vor den Thurm ge⸗ fuͤhrt, wo ich wieder durch eine Oefnung wie ein kleiner Zaunkoͤnig hindurch ſchluͤpfen ſollte. Ein rieſenhafter Spitzbube, der auf einen Steinhaufen trat, hing eine Strickleiter uͤber ſeinen langen Nuͤcken, und ich kletterte an ihm wie ein Matroſe hinan. Durch eine außerordentliche Biegſamkeit meines Koͤrpers gelang es mir, mich durch das ſchmale Luft⸗ loch des Gefäͤngniſſes hindurch zu preſſen, und dann durch die Strickleiter, welche ich zur Haͤlfte an mich zog, mich in den Thurm hin⸗ abzulaſſen. Man hatte mir Feile und andere Inſtrumente mitgegeben, wodurch mein Va⸗ ter inwendig das Schloß losbrechen ſollte, waͤhrend man ihm von außen auf gleiche Weiſe zu Huͤlfe kommen wollte.

Jetzt ſuchte ich ganz leiſe den Gefangenen aus dem Schlaf zu wecken, ich fluͤſterte: Haͤnschen iſt da! aber es blieb alles ſtill. Ich ſtreckte die Arme umher, an die Wand, an den Fußboden, aber ich fand niemand. Viel⸗