Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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26 einem großen Schloſſe, und die andere in⸗ wendig durch einen großen Riegel verſperrt war. Dieſen Riegel mußte ich wegſchieben, damit die Bande hinein kommen konnte. Das Korn wurde in den Saͤcken zu einem Canal hinuntergetragen, wo man es in ein Schiff lud. Keiner aber wird es glauben, wenn ich ſage, daß man das Korn an eben den ver⸗ kaufte, dem man es geſtohlen hatte. Die Sache aber wird erklaͤrlich, wenn ich hinzy⸗ fuͤge, daß der Eigenthuͤmer ſelbſt der aͤrgſte Spitzbube war. Es gehoͤrte naͤmlich einem Kriegscommiſſair, der daruͤber Buch und Rechnung halten mußte, und weil er nach Beendigung des Krieges eine große Luͤcke be⸗ fuͤrchtete, und der Ober⸗Reviſor ſchon Herr der Schluͤſſel war, ſo hatte er beſchloſſen, bei dem naͤchſten Gewitter den erſten beſten ſtarken Schlag zu benutzen, um das Magazin ſelbſt mit einem kleinen Blitzſtrahl anzuzuͤn⸗ den. Er war aber ſo chriſtlich geſinnt, daß ꝛes ihn dauerte, ſo viel Korn verderben zu