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Schoͤppen des Dorfs, und meine Mutter ließ Kuchen backen. Wohl lange muß keine ſo merkwuͤrdige Kindtaufe geſehen ſein, als dieſe, denn im Garten hatte das neugebohrne Kind ſchon ſeinen Grabhuͤgel, und im Zim⸗ mer aß es von dem Kuchen auf dem Tiſche ſelbſt wacker mit. Ich ließ alles ruhig hin⸗ gehen, als man aber die Taufformel vorlas und auf die Frage kam: willſt du getauft ſein? wartete ich nicht erſt die Antwort der Pathen noch das Waſſer ab, ſondern be⸗ wegte unwillig die Hand nach dem Taufbecken und ſagte: Nein! Ich will nicht getauft ſein. Da traten die Pathen um mich her und wollten mich halten; ſie verſicherten, daß es ja ein heiliges Waſſer ſei, womit ich be⸗ ſprengt werden ſollte; aber— weil ich, wie
alle Kinder, vom Waſchen eben kein Liebha⸗
ber war, ſo riß ich mich los, und der Paſtor mußte noch in Eile das Becken hinter mich her gießen, ſo daß ich wirklich nicht weiß⸗
ob ich recht bin getauft worden, oder nur ſo oben
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