Teil eines Werkes 
1. Theil (1812)
Entstehung
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nicht meine Perſon zu einer Beſchreibung noch zu klein und jener an einem Barte ſchon kennt⸗ lich genug geweſen waͤre. So ſchlug das Dorf drei Tage lang die Haͤnde uͤber den Kopf zuſammen und ließ es dann ruhig gehen. Meine Mutter aber war uͤber meinen Ver⸗ luſt ſo betruͤbt, daß ſie im Garten einen Huͤ⸗ gel aufwarf, der mein Grab vorſtellen ſollte. Der Garten machte jetzt mehr als jemals ihre Lieblingsbeſchaͤftigung aus, und unter Blumen an meinem Huͤgel glaubte ſie mit mir in Ge⸗ ſellſchaft und Unterredung zu ſein. Freilich konnte jede Narciſſe eben ſo viel mit ihr ſpre⸗ chen, als ein neugebohrnes Kind, an das eine Mutter tauſend zaͤrtliche Fragen zu rich⸗ ten pflegt, ohne jemals die Antwort von ihm zu vermiſſen. Auch ließ es meine Mutter nicht an ſchoͤnen Liedern fehlen, die ſie bei der leeren Wiege im Mondſchein ſang, wel⸗ che aber nicht fuͤr mich, ſondern fuͤr die En⸗ gel, oder fuͤr den lieben Gott gedichtet wa⸗ ren. Mein Vater ging unterdeß ſeinen