denn wer mit einem Talent, zu einem Talent geboren iſt, findet an demſelben ſein ſchönſtes Daſein. Mit dem Königshauſe blieb man in den beſten Beziehungen.
Ein neuer Geiſt herrſchte im Lande. Die Arbeit galt für keine Schande mehr.
Baron Billmann verkaufte ſein Haus in der Re⸗ ſidenz und zog nach dem Städtchen. Er ließ ſeinen Neffen aus England kommen und in das merkwürdig gedeihende Handlungshaus Molling& Compagnie ein⸗ treten.„Nieder mit den Barridren!“ ſchien auch ſein Wahlſpruch geworden zu ſein.
Graf Theodor Ultritz, an welchen das Erbe Ma⸗ riens gefallen war, wanderte nach Amerika aus.
Nehmen wir nun Abſchied von den uns liebge⸗ wordenen Perſonen unſerer Erzählung, die fortan in beneidenswerthem Glücke lebten, ſoweit ein ſolches die in das menſchliche Daſein unvermeidlich verflochtenen Uebel überhaupt geſtatten. Die Erinnerung an die Unglücklichen, welche die gebührende Strafe ereilt, und an das beklagenswerthe Schickſal der armen Marie und
Heinrich's wirft zuweilen einen finſtern Schatten auf
das heitere Leben derer, die im Thale am Gebirgs⸗


