»Im ein und zwanzigſten.« »Nun, ich denke, ich muß Ihnen ſein gefällig, Ihnen und meinem ſehr guten Freund, dem Major. ⸗
Der Jude zog ſeine Brille, Feder und Dinte her⸗ vor, ſchrieb, und reichte mir das Papier zum Unter⸗ zeichnen. Ich überlas ſorgfältig, was er geſchrieben hatte, und unterſchrieb; er zählte die Banknoten auf, und entfernte ſich.
Es fällt dem Leſer vielleicht auf, daß ich das Geld ſo leicht erhielt; allein er muß ſich erinnern, daß der Major allgemein in dem Rufe ſtand, junge Leute von bedeutendem Vermögen an ſich zu ziehen. Er hatte Emanuel, der ihm unbedingt vertrauete, häuſig Gele⸗ genheit zu gewinnbringenden Spekulationen gegeben. Die Geld⸗Verleiher richten ſtets ihr Augenmerk auf reiche Erben, und halten ein Namen⸗Verzeichniß der⸗ ſelben. Emauuel hatte längſt erwartet, daß ich meine Zuflucht zu ihm nehmen würde, und obgleich es ſeine Abſicht geweſen war, eine genauere Prüfung anzuſtel⸗ len, ſo täuſchte ihn doch meine Weigerung, Geld auf Zinſen zu nehmen, oder auf den zweiten Vorſchlag ein⸗ zugehen, ſo vollkommen, daß er ſeiney gewöhnlichen Vorſicht vergaß.
»Auf mein Wort, Newland, Sie haben beſſere Bedingungen erhalten, als ich's von dem alten Filz erwartet hätte.⸗
„ Und auch als ich ſie erwartet, Major,« erwie⸗ derte ich;»wie viel wünſchen Sie von dem Gelde zu haben?«⸗
»Das iſt ſehr wacker von Ihnen, mein Lieber; doch, dem Himmel ſei Dank, ich werde bald im Stande ſein, Ihnen Alles zurückzuzahlen. Was mir am mei⸗
ſten gefällt, Newland, iſt das vollkommene Vertrauen, Japhet II. 3
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