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ſieht Ihnen auch ſonſt ſehr ähnlich— und ſcheint auch gerade ſo alt zu ſein, als Ihr Vater ſein muß.«
»Wo iſt er, Timothy?« erwiederte ich, und mein ganzes heißes Verlangen, meinen Vater aufzufinden, wurde in mir lebendig.
»Unten, Sir, im Begriff in einer Poſtchaiſe mit Vieren, die vor der Thür hält, abzureiſen.« 3 Ich lief mit meiner Serviette in der Hand hinunter, und eilte vor die Thür des Hotels— er ſaß bereits im Wagen, und der Portier machte den Wagenſchlag zu.“ Ich ſah ihn an. Er war mir, wie Timotheus geſagt hatte, in der That ſehr ähnlich, und die Naſe war ganz die meinige. Ich ſtand athemlos da, und fuhr
fort ihn anzugaffen. 3
»Alles in Ordnung!“ rief der Schirrmeiſter.
»Ich bitte um Vergebung, Sir—« ſagte ich, den Herrn im Wagen anredend, der mich wahrſcheinlich für einen Kellner hielt, da er in meiner Hand eine Ser⸗
viette ſah, denn er erwiederte ſehr kurz:»Ich habe
Euch ſchon etwas gegeben.« Er ſchloß hierauf das Fenſter, der Wagen rollte davon, die Nabe des Hinter⸗ rades traf mich am Schenkel, ſo daß ich kaum im Stande war wieder hinaufzuhinken, und in einem Zu⸗ ſtande wahnſinniger Verzweiflung warf ich mich in un⸗ ſerm Zimmer auf das Sopha.
„»Gütiger Himmel, Newland, was haben Sie?« rief der Major aus.
„Was ich habe,« erwiederte ich mit matter Stimme, wich habe meinen Vater geſehen.«
»Ihren Vater, Newland? Sie müſſen toll ſein. Er iſt ſo lange todt, daß Sie ſich ſeiner nicht mehr ent⸗
ſinnen können— ſo haben Sie mir wenigſtens geſagt.


