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3 w eytes Hauptſtück.
Ueberſicht des Bodens, Klimg's und der Produkte.
Fianland nimmt beynabe die ganze Breite des Iſthmus ein, welcher den ſkandinaviſchen Norden mit Nußland vereinigt; aber ſeine phyſiſche Be⸗ ſchaffenheit iſt von jener der ſo eben genannten bey⸗ den Laͤnder weſentlich verſchieden. Die ſkandinavi⸗ ſchen Bergketten hoͤren im Norden von⸗ Finnland auf, und dieſes bildet eine 400 bis 1000 Fuß uber das Meer erhobene Fläche. Zwar iſt beynahe ganz Finnland mit Klippen überſaͤet, aber dieſe machen nirgends eine zuſammen haͤngende Kette aus, auſſer den nicht bekraͤchtlichen Manſelkabergen. Dieſe Klippen beſtehen aus einem rothen Granit, der mit erſtaunlicher Geſchwindigkeit verwittert.
In einigen dieſer Felſen bemerkt man zirkel⸗ oder vielmehr trichterfoͤrmige Aushoͤlungen, welche man im Lande Jettegrytor oder Rieſenkoͤpfe nennt. Einige Naturkuͤndige haben dieſe Hoͤlungen fuͤr Wirkungen des Meeres gehalten; allein man trifft ſie nicht nur am Geſtade, ſondern auch tief im Innern des Landes an.—
Finnland iſt ganz entbloͤſt von Metallen, bis auf einige unbedeutende, durch das Waſſer ange⸗ ſchwemmte Spuren von Sumpfeiſen, Bley und
Arſenik, auch findet man hin und wieder Schwefel, und


