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einen Begriff von dem Fleiſſe ihrer Einwohner und ihrem Wohlſtande. Die Berge, die man gegen Norden erblickt, machen gleichſam den Rahmen die⸗ ſes herrlichen Gemaͤldes aus.
Die Anlegung oder wenigſtens die Wiederher⸗ ſtellung Barcellonas ſchreibt man insgemein einem Karthaginenſer aus der Familie der Barcas zu, der ihr den Namen Barcino gab; mehrere glauben, es ſey Hamilcar, des groſſen Hannibals Vater gewe⸗ ſen. Die Roͤmer gaben Barcellona den Titel einer Kolonie, und nannten ſie bald Pia, bald Faven⸗ tia, bald Auguſta. Sie gerieth nach und nach un⸗ ter die Herrſchaft der Gothen, der Mauren und der Franzoſen, hierauf wurde ſie von eigenen Grafen beherrſcht. Als dieſe ſpaͤterhin den Thron von Ar⸗ ragonien beſtiegen, vereinigten ſie Barcellona mit ihrem Neiche, und endlich mit der ſpaniſchen Mo⸗ narchie, als ſie im ſechzehnten Jahrhundert zum Be⸗ ſitz derſelben gelangten.
Der Hafen von Barcellona, oder richtiger das Becken, dem man dieſen Namen giebt, liegt zwi⸗ ſchen der Citadelle und dem Berg Joui; der ehema⸗ lige Hafen befand ſich in der Naͤhe dieſes Berges und war von der Stadt getrennt; ihn ſchutzte ein
Molo, den im Jahre 1477 ein Ingenieur aus
Alexandrien Statio anlegte. Er wurde aber aus⸗ gefͤllt, und der Molo durch Stuͤrme im ſechzehn⸗ ten Jahrhundert zerſiort; man legte alsdann den Hafen an der Stelle an, wo er ſich heut zu Pahs befindet, 8
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