fen des Egoismus, die Fanatiker der Unter⸗ drückung haben die That des hochherzigen Kain mit Schmach bedecken wollen. Sie haben die Lüge erfunden, es habe die Hand Gottes ihm einen ſichtbaren Stempel der Verwerfung auf die Stirn gedrückt, und er ſei flüchtig auf Er⸗ den umhergeirrt.
O über dieſe Infamen! Zu allen Zeiten ſind ſie darauf ausgegangen, den Armen und Unter⸗ drückten, der ſich zu erheben wagte wider ſeine Tyrannen, den Gefangenen, der ſeinen Kerker⸗ meiſter niederſchlug, den Sklaven, der ſei— nen Peiniger, den Leibeigenen, der ſeinen Vogt erdroſſelte, zum Mörder und Verbre⸗ cher zu ſtempeln! Zum Mörder,— ja nennt ihn nur Mörder, häuft nur alle die Schmach, all das bodenlos Verruchte, das Scheußliche, das für Euch in dieſem Worte liegt, auf ihn! In unſern Augen, die an den hellen Lichtſchein gewöhnt ſind, welchen die entzündete Fackel der
3


