Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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So begrüße ich in Ihnen einen Freund mei⸗ ner Familie.

Sie ſind ſehr gütig, mich ſo zu nennen. Ich war vor längerer Zeit in Deutſchland, auf ei⸗ ner Reiſe zum Cardinal Montmorency, meinem Großoheim, der ſich eine Zuflucht in Weſtfalen geſucht hat. Auf dieſer Reiſe habe ich die Gaſt⸗ freundſchaft Ihres Hauſes in Anſpruch genom⸗ men, und habe dort ſehr lange läſtig fallen müſſen, da mich ein oft zurückkehrendes Wechſelfieber, an welchem ich damals litt, an der Weiterreiſe durch Ihr etwas unwegſames Vaterland hinderte. Aber ſtatt der ſchlechten Wege hat es deſto mehr Gaſt⸗ lichkeit und Wohlwollen für den Fremden!

Karl hatte ſeitdem durch Briefe ſeiner El⸗ tern die näheren Umſtände vom Aufenthalte des Marquis in Schwalborn erfahren. Das Ge⸗ rücht, welches die müßigen Köpfe der Landbe⸗ wohner ſtets mehr als andere Menſchenkinder

beſchäftigt, hatte die Anweſenheit des jungen