Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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ſich, und die Geberden, mit welchen ſie den Ge ſang der Carmagnole, den ſie mit dem wüſten Haufen abbrüllte, begleitete, zeigten etwas ſo Cyniſches, daß Karl ſich angewidert abwandte.

Karl hatte wenig Bekannte gemacht, ſo lange er in Paris war. Die Menſchen waren alle durch die Revolution unzugänglich geworden, ausſchließlich mit ihren Plänen und Aufgaben beſchäftigt, und die Geſellſchaft hatte ſich ato⸗ miſtiſch zerſetzt. Jeder ſchien iſolirt für ſich zu leben. Die Revolutionen machen egoiſtiſch, denn die Furcht und der Ehrgeiz ſind es. Die Für⸗ ſtin K. hatte Karl nicht gefunden. Sie war ohne Zweifel längſt abgereiſt. Paris war kein Aufenthalt für unbeſchützte Frauen. Ein paar Familien, an welche er empfohlen worden war, hatten ſich geflüchtet. So ſuchte er einſam ſeine Wohnung auf, welche am Ende der Rue Saint Honoré, nach den Champs Elyſees hin, lag, und blieb dort, bis der Abend nahte. Um acht