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jetzt noch mit einer Anklage gegen mich aufzutreten. Abgeſehen davon, daß ich einſehen lernte, daß für die deutſchen Staaten die Republik nicht wünſchenswerth, ja geradezu unerreichbar iſt, ſo würde es auf Ihre eigene Loyalität ein übles Licht werfen, ſo lange Jahre ein Mitwiſſer der Verſchwörung geweſen zu ſein. Jene Geheimgeſellſchaft beſteht ſchon längſt nicht mehr, ich fürchte Ihre Drohung durchaus nicht; daß Sie aber, der eingefleiſchteſte Ariſtokrat, der Vertreter der Beamten⸗ willkür, der Reactionär vom reinſten Waſſer, ſich zu einer ſo großen Verleugnung Ihrer Grundſätze ent⸗ ſchließen konnten, die Verſchworenenliſte dem Monarchen 4
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nicht zu übergeben, macht meine Vermuthung zur Ge⸗ wißheit, daß Ihre Schweſter nur unter dieſer Bedingung einwilligte, meinem Sohne die Treue zu brechen.“ Einen Augenblick zuckte der Graf zuſammen, dann erhob er ſich langſam.. „Wozu nützt alles Reden? Und wenn es ſo wäre, was ließe ſich ändern? Ihr Sohn und meine Schwe⸗ ſter ſind todt. Laſſen wir die trübe Vergangenheit ruhen. Werden Sie noch länger in Deutſchland bleiben?“ „Immer“, verſetzte der Greis.„Ich fürchte das Damoklesſchwert, daß Sie an einem Faden über mir
halten, ſo wenig, daß ich ſogar von nun an die Ehre 2


