Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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ſaale noch niemals ſolche verwegene Zuverſi icht erblickt hatte, und dem ſich die Überzeugung aufdrang, daß ich des Beiſtandes mich erfreue, den ich angegeben hatte, behandelte mich freund⸗ lich und gewaͤhrte mir Behaglichkeiten, die ihn ſein Amt gekoſtet haben wuͤrden, wenn ſie be⸗ kannt geworden waͤren.

Inzwiſchen war des Schiffes Ladung im Zollhauſe aufbewahrt; das Schiff ward auf's Land geholt um deßen Boden zu kalfatern und zu theeren, da zeigte ſi ich zum wunderbarſten Erſtaunen des Kaptains und ſeiner Mann⸗ ſchaft, bei dem Auffinden des Spaltes, welcher jenen Leck verurſacht hatte, das Heili⸗ genbild feſt darin gekeilt, ſo daß es nur mit Muͤhe daraus hervorgezogen werden konnte. Wunder! Wunder! ertoͤnte es laͤngs dem Hafendamme und dieſer Ruf wurde durch alle Straßen der Stadt wiederholt. Nun war es ganz ausgemacht bewieſen, daß die Jungfrau mir eingegeben hatte das Bild uͤber Bord zu werfen, weil darin das einzige Mittel beſtand den Leck zu ſtopfen. Die Moͤnche aus dem naͤchſtgelegenen Kloſter forderten das Bild fuͤr ſich auf den Grund ihrer nahen Nachbarſchaft geſtuͤgt, im großen Feierzuge kamen ſie zum