Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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derte Muſtaphadoch wie lauten die Worte des Weiſen? Haſt Du G Gold in Deinem Hazneh, ſo halte es verſchloßen und fuͤge noch mehr hinzu; auf ſolche Weiſe wirſt Du reich!

Das ſind Worte hoher Weisheit, entgeg⸗ nete der Paſcha.

Darf ich Deiner Hoheit alſo akrrathen, heute Abend auszugehen, um noch mehr aufzuſuchen, und dasjenige nicht zu erſchoͤpfen, was bereits in Deinem Beſtze iſt?

Wallah Thaib! das iſt gut geſprochen! antwortete der Paſcha, erhob ſich von ſeinem Musnud oder Prunkteppich und fuhr fort: Der Mond ging ſchon auf wenn Alles bereit iſt, wollen wir hinaus.

Nach einer Viertelſtunde begann der Paſcha in Begleitung Muſtaphas, und wie fruͤher ge⸗ folgt von bewaffneten Sklaven, ſeine Wander⸗ gaͤnge durch die Straßen der Stadt Kairo.

Sie waren noch keine halbe Stunde gegangen, als ſie zwei Maͤnner vor der Thuͤr eines Obſt⸗ laden ſizen ſahen, die im heftigen Wortwechſel zu ſeyn ſchienen. Der Paſcha hielt Muſtapha

ſeinen aufgehobenen Finger zum Zeichen des

Stillſtehens hin, damit er ihr Geſpraͤch an⸗ hoͤren koͤnne.

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