Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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Ich war betaͤubt und beſinnungslos ließen ſie mich liegen, als waͤre ich ein Todter geweſen; ich bin gluͤcklich zu leben, um Ihnen dienen zu koͤnnen.

Sogleich loͤſete ich die Stricke mit denen Vater und Tochter dieſes Verwandtſchafts⸗ verhaͤltniß ging aus ihrem Geſpraͤche hervor an die Wagenraͤder feſtgebunden waren. Die Raͤuber hatten Beide faſt bis auf die Haut entkleidet, ſie waren dermaßen von Kaͤlte er⸗ ſtarrt, daß ſie losgebunden kaum zu ſtehen vermogten; das arme Maͤdchen litt ganz be⸗ ſonders, ſie zitterte vor Froſt als leide ſie am Anfall vom Wechſelfieber. Ich ſchlug ihnen vor ſich in die Kutſche zu ſezen, weil dieſe ihnen den beſten Schuz gegen den ſcharfen, bitter⸗ kalten Wind gewaͤhren wuͤrde, der immer noch blies; ſie erkannten die Beſonnenheit meines Rathes. 3

Hieße es nicht eine zu große Gunſt von Ihnen erbitten, mein Herr, ſagte der alte Mann,ſo wuͤrde ich wuͤnſchen, daß ſie meiner armen Tochter Ihren Mantel leihen wollten, denn ſie vergeht vor Kaͤlte.