Dromedar an. Begierig zu wißen, weshalb er uns gefolgt waͤre, und weil meine Ahnung mir ſagte, mein Kameel ſey dabei im Spiele, eilte ich dahin. Hier fand ich ihn, zum Emir und zu dem umſtehenden Volke redend; der ganzen Karavane verhieß er Tod und Ver⸗ derben, falls mein Kameel nicht augenblicklich umgebracht und ein anderes an ſeiner Stelle erwaͤhlt wuͤrde. Nachdem er eine gute Weile in ſo kraftvoller Weiſe geredet hatte, daß Furcht und Verwirrung ſich im Lager verbreitete, wendete er ſein Dromedar wieder gegen Weſten und war in wenigen Minuten aus dem Geſichte. Der Emir war befangen; unter dem Volke erhob ſich Murren und man berieth ſich. Ich fuͤrchtete, man moͤge den Einfluͤſterungen des Marabut Gehoͤr geben; beſorgt fuͤr mein Ka⸗ meel und voller Angſt, die ihm widerfahrne Ehre moͤge verloren gehen, machte ich mich einer Luͤge ſchuldig.
„O Emir!“ ſprach ich,„hoͤre nicht auf den Mann, der mein Feind iſt; er kam zu meinem Hauſe; er aß mein Brod und wollte ſich des ſchwarzeſten Undankes ſchuldig machen, durch


