daß ich viel zu thun bekam, meine Kameele waren fortwaͤhrend vermiethet, und weil ich ſie unablaͤßig begleitete, damit ſie nicht mißhandelt werden ſollten, ſo bin ich mehremale in Mekka geweſen, wie dieſer zerfezte gruͤne Turban das beweiſet. Mein Leben war ein ſteter Wechſel von Muͤhſeligkeiten und Vergnuͤgungen. Entzuͤckt kehrte ich nach meinen Reiſezuͤgen, die mit Elend und Entbehrungen verknuͤpft waren, zu⸗ ruͤck zu meiner Frau und zu meinen Kindern, und empfand tief den Werth meiner Heimath,
in der ich nur kurze Zeit verweilen konnte, weil
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meine Beſchaͤftigung mich forttrieb; ich arbei⸗ tete unablaͤßig und wurde reich.
Auf einem muͤhſeligen Zuge durch die Wuͤſte, den ich mit einer Karavane unternahm, warf eines meiner Lieblings⸗Kameele ein Junges. Anfangs beſchloß ich, dieſes junge Thier ſei⸗ nem Schickſale zu uͤberlaßen, denn meine Ka⸗ meele hatten ſchon viel gelitten; doch bei naͤ⸗ herer Pruͤfung verrieth das Geſchoͤpf ſo kraͤf⸗ tigen und ſymmetriſchen Bau, daß ich den Vorſaz faßte, es aufzuziehn. Zu dieſem Ende vertheilte ich die Haͤlfte der Ladung eines


