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der meinigen, moͤgte es mir gelingen Deinen Befehl zu vollfuͤhren.“
„Nein,“ entgegnete Muſtapha,„Du mußt im Verhaft bleiben; doch kannſt Du Deine Frau zu Dir holen laßen, weil ſie Dir bei dieſer Sache vom groͤßten Nuzen ſeyn kann. Die Weiber beſizen in der That dies Talent. So wie der junge Krokodil vom Inſtinkt an⸗ getrieben, in die Fluthen des Nils eilt, ſo⸗ bald er aus dem Ei hervorgebrochen iſt, eben ſo tauchen die Weiber, durch ihre Naturan⸗ lage dazu getrieben, in Betrug unter„ bevor ihre Zungen noch die Luͤgen herzulallen vermoͤ⸗ gen, welche ihre fruchtbare Einbildungskraft bereits erſonnen hat.“
Mit dieſem zarten Lobſpruche auf das ſchoͤne
Geſchlecht ertheilte Muſtapha ſeine lezten Be⸗ fehle, und legte ſich ſchlafen. Ob der auf ſolche Weiſe des Verrathes an⸗ geklagte Ungluͤckliche irgend Vortheil aus der Erlaubniß zog, ſeine Ehefrau um Rath fra⸗ gen zu duͤrfen, wird die folgende Geſchichte erweiſen, welche er dem Paſcha erzaͤhlte, als er am folgenden Tage vorgefordert wurde.


