Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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Muſtapha nicht im Stande war, andere her⸗ beizuſchaffen, ſo wurden ſie zum zweitenmale geleſen. Als das geſchehen war, empfand der Paſcha den Verluſt ſeiner Abendbeluſtigung und gerieth zuerſt in Verlegenheit daruͤber, wie er ſeinen Abend zubringen ſolle; ſpaͤter verſank er in Tiefſinn, endlich aber wurde er ſo reizbar, daß Muſtapha ſogar ihm zu⸗

weilen nicht ohne ein gewißes Erbangen nahen konnte.

Ich habe gedacht, bemerkte der Paſcha eines Morgens, als er unter Muſtapha's Haͤn⸗ den war, und von dieſem in ſeinem urſpruͤng⸗ lichen Gewerbe bedient wurde,es wuͤrde mir eben ſo leicht ſeyn, mir Geſchichten erzaͤhlen zu laßen, als es dem Kalifen in den Arabi⸗ ſchen Naͤchten war.

Mich wundert gar nicht, daß Deine Hoheit dieſen Wunſch hat. Solche Geſchichten wirken wie Opium auf Theriarkis, erfuͤllen die Seele mit Bildern des Entzuͤckens fuür den Augen⸗ blick, erſchlaffen ſie aber durch den uͤbermaͤßi⸗ gen Reiz, wenn die Kraft ihrer Wirkung auf⸗

hoͤrte. In welcher Weiſe will Deine erlauchte

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