— 13—
ſeinen Souverain bei der Naſe erfaßt, kann
ſpaͤter die Sprechfreiheit nicht fuͤglich ver⸗
weigert werden.
Muſtapha war Grieche von Geburt und die ganzeKlugheit und Anſtelligkeit ſeines Stammes war ihm angeerbt. Als Sklave hatte man ihn in der Bartſcheererkunſt unterrichtet; im neun⸗ zehnten Jahre begleitete er ſeinen Herrn an den Bord eines nach Scio beſtimmten Kauffahrers; das Fahrzeug ward von einem Seeraͤuber ge⸗ nommen und Demetrius,(denn dieſer war ſein wahrer Name,) ſchloß ſich der Mißethaͤter⸗ Bande an, treulich diente er ſeine Lehrzeit im Halsabſchneiden aus, bis das Raubſchiff von einer Engliſchen Fregatte aufgebracht wurde. Weil er ein thaͤtiger und pfiffiger Burſche war, erhielt er auf ſein Geſuch die Erlaubniß als Matroſe am Bord der Fregatte bleiben, machte mehre Seegefechte mit und ſegelte nach Abluuf dreier Jahre in dem Schiffe nach Eng⸗ land, woſelbſt es abgezahlt wurde.
Eine Zeitlang verſuchte Demetrius ſein Gluͤck zu machen, doch ohne Erfolg, erſt als er faſt anf ſeinen lezten Schilling herab gebracht war,


