theilen guter Erziehung und guter Grundſaͤze
vernuͤnftiger Weiſe hoffen duͤrfen, ſogar zu der Erwartung berechtigt ſind, es werde uns in dieſer Welt wohl gehen— obgleich nicht Je⸗ dermann annehmen darf, vom Gluͤcke ſo be⸗ ſchenkt zu werden, als ich es wurde.
Nach des Domine Ausdrucke, gleich einer Waßerpflanze vom Strome aufgeſpuͤlt, ſah der
Leſer den Waiſenknaben und Armenſchuͤler zu
Reichthum und Weltachtung emporkommen— er ſah, wie der Freundloſe ſich die waͤrmſten Freunde erwarb und ſicherte— wie er, der Alles von Andern empfangen mußte, in eine Lage verſezt wurde, in welcher er wiederum Andere beſchuͤzen und Andern aufhelfen konnte — er, der kein lebendiges Einzelweſen als ſei⸗ nen Verwandten angeben konnte— vermaͤhlt mit dem Gegenſtande ſeiner Liebe, und geſeg⸗
net durch zahlreiche Familie;— und um alle
dieſe Vortheile, dieſe Geſammtſumme von Gluͤckſeligkeit zu erwerben, beſaß er zum An⸗ lagekapital nichts weiter, als gute Erzie⸗ hung und gute Grundſaͤze.
Leſer, fahre wohl!
Ende.
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Aachen, gedruckt bei M. Urlichs, Sohn.
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