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geholt, Roll⸗Takel ſtraff, kurz alles, wie's ſeyn muß. Die Matroſen lagen laͤngs dem Rahen⸗Arm, das Unwetter wurde immer aͤrger, aber ſie handeten die Heilleine ein; ſchnapp da bricht eine Buntleine, gleich darauf die zweite,
das Segel flappt und flackert, bis auch die
Heilleinen brechen und die Matroſen ſich feſt an den Yard klammern, um ihr Leben zu wah⸗ ren, denn's Segel war ihrer Meiſter geworden und ſie konnten nichts thun. Zulezt zerplazte das Segel mit donnerndem Geraͤuſche, zer⸗ peitſchte die Matroſen auf dem Rahen⸗Arme, bis die faſt die Beſinnung verloren hatten, wind⸗
waͤrts zerriß das ganze Segel in lauter ſchmale
Streifenz alles, was davon blieb, war am Lee⸗Rahen⸗Arme. Mit der groͤßten Anſtrengung gelang es den Matroſen endlich, dieſes feſt zu legen, und erſchoͤpft retteten ſie ſich aus der Lebensgefahr; nur Wiggins allein konnte nicht herab, das Segel verhinderte ihn durch ſein Flackern feſten Fuß zu faßen, und zerpeitſchte ihn unaufhoͤrlich. Dies zu erzaͤhlen, dauert lange, aber es war das Werk einer Minute. Endlich verſuchte er, ſich an der Zugleine her⸗ auf zu arbeiten, ward aber wieder niederge⸗ worfen, und wuͤrde uͤber Bord geſchleudert ſeyn,


