Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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vII lien mit vollem Rechte beyzuzaͤhlen ſeyn. Denn neben den vielen darin vorkommenden land⸗ wirthſchaftlichen Beobachtungen und Beſchrei⸗ bungen von Cultur⸗Syſtemen, wie ſich nur ſelten ein Reiſender ſie mit ſolcher Genauig⸗

keit und in dieſem Umfange zu erforſchen die

Muͤhe nimmt, empfehlen ſie ſich auch durch mancherley neue und umfaſſende Anſichten des bereiſeten Landes und ſeines dermahligen, zum Theil hoͤchſt verſunkenen Zuſtandes; ſo wie auch durch eine einſichtsvolle Darſtellung und Entwickelung der Urſachen, warum in verſchie⸗ denen Gegenden Italiens, und nahmentlich im Kirchenſtaate, jener Zuſtand kein anderer ſeyn kann, als er wirklich iſt.

Noch ein andrer Umſtand gereicht Herrn Lullins Briefen zu einem nicht unbe⸗ deutenden Vorzuge. Der Verfaſſer iſt naͤhm⸗ lich, im Gegenſatze mit ſo manchen Reiſebe⸗ ſchreibern, die ſeit zwey Jahrzehenden ihr Thun und Treiben in Italien, ohne je einen Fuß breit von der großen, allbetretenen Heerſtraße gewichen zu ſeyn, oͤffentlich bekannt gemacht,

und ſich darauf beſchraͤnkt haben, dem Publi⸗