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Bald umſchlingt er den Hut ſich mit dem Aehrenkranz, Und beim Ton der Schalmei tanzt mit der Schnitterin Dann der bräunliche Schnitter, Jauchzt am freudigen Aerntefeſt.
Bald entpflückt er dem Baum, welcher dem Knaben noch Leicht zur Erde ſich bog, ſaftiges Obſt und denkt Froh der Zeit, als, ein Jüngling, Er ihm edleres Reis vermählt.
So verrauſchet das Jahr ihm, durch Geſchäftigkeit Gleich, entfernet vom Drang quälender Sucht; es lehrt Rings aufblühende Jugend Ihn den Wechſel des Lebens nur.
O des kindlichen Seins! Innigen Einklangs voll Mit der ganzen Natur, ſieht er der Tage Ziel Einſt ihm nahen und ſchlummert Sanft hinüber zu Glücklichen.
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