Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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mungen der kaiſerlichen Parthei zu vereiteln, wo⸗ bei es indeß zugleich bemuͤht war, die Schrecken des Krieges von ſeinem eigenen Gebiete zu ent⸗ fernen, und den Frieden mit Lucca agfrecht zu zhalten

Caſtruccio hatte alle ſeine bisherigen Thaten nur als Vorarbeit betrachtet; im Laufe des naͤch⸗ ſten Feldzuges aber hoffte er, ſeinem Plane naͤher zu kommen. Er ſuchte jetzt zuvoͤrderſt, ſein Anſehn und ſeine Macht in Lucca noch feſter zu begruͤn⸗ den.

Der gluͤckliche Erfolg ſeiner Kriege ließ ihn

nunmehr den Titel Conſul, den er bisher gefuͤhrt hatte, geringſchaͤtzen. Er verſammelte den Senat, der jetzt groͤßtentheils aus ſeinen Freunden beſtand, und der ihm nun die Regierung auf Lebenszeit

ubertrug, und ihn zum Faͤrſten von Lucca er⸗ nannte. Bald nachher erhielt er ſogar, durch Ver⸗ mittelung ſeines Bundesgenoſſen Galeazzo Vis⸗ conti, von dem roͤmiſchen Koͤnig Friedrich die Be⸗ ſtallung als kaiſerlicher Statthalter in Toskana.

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