Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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ausgebrochen waren, ſich zuruͤckzuziehen. Ob Pepi von den Drohungen Caſtruccio's einge⸗

ſchuͤchtert war, oder ob er von dem Veroneſer eine

gleiche Zuruͤckweiſung ſeiner Vorſchlaͤge befuͤrch⸗ tete, genug, er machte dieſes mal keinen Verſuch, mit dem Letzteren in Unterhandlung zu treten. . Im Maymonat des naͤchſten Jahres aber er⸗ hielt Cane, in ſeinem Palaſte, zu Verona, einen Beſuch des Wuchrers, welcher, vorſichtiger ge⸗ macht, der in Haͤnden habenden Schuldſcheine nicht erwaͤhnte, ſondern nur den Einſluß pries, den er in Cremona beſitze, gelobend, er wolle dem Veroneſer die Stadt uͤberliefern, falls dieſer ſich anheiſchig mache, ihn als Oberhaupt derſelben anzuerkennen. Cane nahm den Vorſchlag an, und Pepi kehrte voll ſtolzer Hoffnungen zuruͤck, um ſich zu ſeinem neuen Ehrenamte anzuſchicken. Sein erſtes Geſchaͤft beſtand nun darin, alle Edelleute Cremona's auf einmal, wegen der Be⸗ zahlung der ihm ſchuldigen Summen, anzugehn, wodurch in der Stadt zwar große Verwirrung

entſtand, keineswegs aber der, von dem Wuch⸗ Caſtruceio, 1. Band. 14