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mehrere enge, dunkle Gaſſen Cremona's gekommen waren, in einer Straße anlangten, die von der hohen, ſchwarzen Mauer eines Palaſtes begraͤnzt ward. Hier pochte die Alte an eine niedrige, ſtark mit Eiſen beſchlagene Thuͤr, welche, wie ſich Caſtruccio, nachdem ſie geoͤffnet worden, uͤber⸗ zeugte, an Dicke der Mauer auch nicht um einen Zoll breit nachgab. Es war Pepi's duͤrre Hand, welche den ſchweren Riegel zuruͤckgeſchoben hatte. Die Alte erhielt jetzt Befehl, das Pferd unſeres Helden zur Pforte des Palaſtes zu fuͤhren, wor⸗ auf der Cremoneſer die kleine Thuͤr wieder ſorg⸗ ſam verſchloß, eine bisher verborgen gehaltene Lampe zum Vorſchein brachte, und ſeinen Gaſt eine ſchmale Stiege hinan, durch mehrere Gaͤnge, in die oͤde, aber geriunide Halle ſeines Hauſes fuͤhrte.
„Willkommen hier in meinem Palaſte, edler Eaſtruceio!“ ſprach jetzt Pepi;„Ich habe Eurer Ankunft ſehnſuchtsvoll entgegengeharrt. Bevor wir aber weiter reden, muͤßt Ihr Euch erwaͤrmen und erquicken. Kommt mit mir in ein anderes


