Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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Tag ohne Kampf, ohne Blutvergießen. Un⸗ terwegs trafen die Verbannten auf viele ihrer Mitbuͤrger, welche, wie ſie, heimathlos, fremden

Schutz ſuchten. Der kleine Caſtruccio erkannte

unter ihnen mehrere ſeiner liebſten Freunde, und als er ihren Jammer, ihre Thraͤnen gewahrte, flammte ſein junges Herz racheduͤrſtend auf.

Zu Florenz angelangt, wurden ſie von den An⸗ fuͤhrern der Bianchi's freundlich bewillkommt. Carl von Valois aber hatte grade Geſandte abge⸗ ſchickt, ſeine Vermittelung zur Beilegung der obwaltenden Streitigkeiten anzubieten, und eben jetzt hatten ſich die Ghibelinen verſammelt, um ſich uͤber ſeine Vorſchlaͤge zu berathen; und ſo wird man leicht begreifen, daß ſie dergeſtalt mit ihren eignen Angelegenheiten beſchaͤftigt, dem Schick⸗ ſal der verbannten Lucceſer keine ſo ausſchließ⸗ liche Theilnahme ſchenkten, als ſie in einem an⸗ dern Falle gethan haben wuͤrden. Ruggieri ver⸗ ließ demnach Florenz ſchon am naͤchſten Tage, und begab ſich mit den Seinigen nach Ancona.

Dieß war die Geburtsſtadt ſeiner Gattin, und