256
ein guter Wirth müſſe auch einen guten Ehe⸗
mann abgeben, da gab ich ihm mein Wort. Emilie. Nehmens jetzt aber wieder zu⸗
rück, nicht wahr, mein gütiger Vater?
v. Laun. Geht nicht, Kind, geht, hol
mich der Teufel, nicht.— Sein Wort muß man halten und hat man es auch einem Schuft gegeben. Aber darum nur nicht den Muth verloren. Sieh', ich ſehe ja ein, daß ich zu
raſch war, auch will ich meinen Fehler gern
wieder gut machen. Ich habe nichts gegen den Mann, den Du gewählt, er iſt von gu⸗ ter Familie, hat ein hübſches Vermögen und hat ſich im Kriege ehrenwerth bewieſen. Scheint auch ein luſtiger Patron, ſpielte den
Tauben erxellent, und Du weißt, ich kann
die Duckmäuſer nicht leiden; alſo wie geſagt, ich gebe meine Einwilligung, verſteht ſich, wenn ich von den Froſch mein Wort zurück⸗ habe.
Auguſte. Was iſt nun aber dabei an⸗ zufangen?— Da liegt er und ſchnarcht wie
8
———


