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Die Tochter des Verbannten
Entstehung
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heit noch im Beginnen war, als ſich jeder⸗

mann noch der Hoffnung hingab, daß ſie bald aufhören würde zu wüthen. Für einen Lie⸗

benden aber enthielt dieſe Nachricht der Schrek⸗ ken ſchon genug, und ſo drang denn Alci⸗

biades unverzüglich und mit großem Eifer darauf, daß man ihn auf der Stelle zurück⸗

ſenden möchte. Vergebens waren die Vor⸗

ſtellungen, Bitten und Drohungen des Heer⸗ fuͤhrers, der Jüngling achtete der Erſteren nicht und ſpottete der Letzteren. Man ſuchte nunmehr ſeine Furcht rege zu machen, ſchil⸗ derte ihm die ausgebrochene Krankheit in ih⸗ rer furchtbarſten Geſtalt, und bemühte ſich, ihm begreiflich zu machen, daß auch er von derſelben leicht ergriffen werden könne. Al⸗ les, alles umſonſt, was er vernahm, ließ ihn die Gefahren, in welchen ſeine Geliebte ſchwebte, nur in noch grellerem Lichte erſchauen, und beſtärkte ihn nur noch mehr in ſeinem Vorſatze. Der Feldherr war demnach genö⸗ thigt, nachzugeben, und ſchon nach kurzer