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Die Tochter des Verbannten
Entstehung
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ſtrömte dem Hafen zu, wo ein lautes Ge⸗ tümmel und Geſchrei die Anſtalten verkünde⸗ ten, die zur Abfahrt der Flotte getroffen wur⸗ den. Die Trauer des Gatten, die Schwer⸗ muth des Liebenden, kurz jedes wehmuthige Gefühl mußte dem athenienſiſchen Verlangen nach Ruhm und Glanz weichen. Selbſt Al⸗ cibiades vermochte, als er ſich dem Hafen näherte und die in der Morgenſonne glän⸗ zenden, vergoldeten Galeeren, die ſich zur Abfahrt anſchickenden zahlreichen Schiffe ge⸗ wahrte, ſeine Bruſt den ſtolzen Hoffnungen nicht zu verſchließen, welche ſein Vaterland nährte. Und als er nunmehr das Verdeck betrat, um den Göttern das gebräuchliche Opfer darzubringen, und er von allen Sei⸗ ten das feurige Gebet einer zahlloſen Men⸗ ſchenmenge vernahm, mit dem ſich das laute Jubelgeſchrei des ihn begrüßenden Schiffsvol⸗ kes miſchte, da fühlte er, daß auch der Ruhm etwas Anziehendes habe, und daß die Liebe die Stimme des Ehrgeizes nicht ganz zum 3*