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Die Tochter des Verbannten
Entstehung
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gen. Er hatte die mit ſeinem Zöglinge vor⸗ gegangene Veränderung bemerkt und deſſen lange Abweſenheit von der Stadt und ſeine jetzige Lebensweiſe, ſo ganz verſchieden von ſeiner vormaligen, hatten ihn mit Beſorgniß erfüllt. Er ſpurte der Urſache dieſes Wan⸗ dels nur vergebens nach, beſchloß aber, dieſe Gelegenheit zu benutzen, den Gedanken des Jüͤnglings eine andere Richtung zu geben, und ihn wieder zum thatigen Leben zu füh⸗ ren. Dies war nicht ſchwer zu bewerkſtelli⸗ gen. Perikles erklärte ſich ſehr zufrieden damit, daß ſein junger Verwandter die krie⸗ geriſche Laufbahn beträte, und verſchaffte dem Jungliuge mit Leichtigkeit eine Befehlshaber⸗ ſtelle. Die erſte Nachricht hievon erhielt Al⸗ eibiades bei ſeiner Ankunft in Athen, und unverzüglich ſah er ſich nunmehr von allen Seiten mit Glückwünſchen beläſtigt. Ach, ihm gewährte ſeine neue Würde keine Freude; ja, er war ſogar anfangs entſchloßen, den ehrenvollen Antrag abzulehnen, der ſeiner