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des, müſſen wir uns trennen, trennen auf immer!“ 1
Während dieſer Rede war Zoe's Stimme kräftig, ihr Blick feſt; in dem Bewußtſeyn, daß ſie ihre Pflicht erfülle, ging der Schmerz über ihre getäuſchten Hoffnungen unter. End⸗ lich aber ſank ihr der Muth und unfähig, ihre Gefühle länger zu beherrſchen, gab ſie ſich ganz der Heftigkeit ihres Kummers hin; ſie bedeckte ihr Antlitz mit den Händen und Thränen ſtrömten ihr über die Wangen hinab.
Alcibiades fühlte ſich tief bewegt; ſein Herz konnte nicht theilnahmlos der Zeuge ei⸗ nes Grames ſeyn, deſſen Urſache er war; denn wenn ſich daſſelbe gleich oft verirrte, war es doch keineswegs unempfindlich für edle Gefühle.„Zoe,“ ſprach er,„höre mich an,— vergiß was ich geſagt habe— betrachte es wie die Aeußerungen eines Wahnſinnigen— wie das Gebilde eines ſchwe⸗ ren, jedoch vorübergegangenen Traumes. Nie, nie ſoll wieder ein Wort über meine Lippen
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