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Die Tochter des Verbannten
Entstehung
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Stimme trug die Jungfrau nunmehr einen einfachen, aber zu patriotiſchen Gefühlen be⸗ geiſternden Geſang vor.

Dieſe herrlichen Worte, rief der Jüng⸗ ling, als Zoe geendet hatte, erwecken jetzt in meinem Herzen keine Theilnahme. Was kümmert mich jetzt das Schwerdt und der Lorbeer! Eine Roſe von Deiner Hand hat einen weit größeren Werth für mich, und für Zoe's Liebe gebe ich die ganze hochgeprie⸗ ſene, ruhmvolle Unſterblichkeit der Helden hin! Komm, folge mir, meine Zoe, verlaß dieſes Thal, wo Deine Reize ungekannt ver⸗ blühen. In Athen würde Deine Schönheit bewundert werden; in meinem Hauſe ſoll Dich der Glanz umgeben, der Dir gebührt! Glaube etwa ja nicht, daß meine Anbetung geringer ſeyn wird, wenn ich meine Nymphe ihren Wäldern und Quellen entführt haben werde.

Die Gluth, welche bei dem Anfang ſeiner Rede Zoe's Wange gefärbt hatte, ver⸗ ſchwand plötzlich, und machte einer außer⸗