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Sie ſchmiegt mit banger Bruſt und ſtillem Waͤhnen, Als ſey's ein Bruder, ſich an ſeine Seite.
Sanft trocknet er die ihr entquollnen Thraͤnen, und luſtert ſanft ihr Hoffnung zu und Frende, Und wankend muß an ſeinem Arm ſie lehnen, Daß er ſie durch die hohen Gaͤnge leite,
Wo ſich am Ende, auf ſein leis Beruͤhren, Eroͤffnen weit zwei hohe Fluͤgelthuren.
Geblendet ſtehet Ellen bei dem Schimmer, Der aus dem Innern ihr entgegen ſtrahlet; Wie wenn beim untergang der Sonne Flimmer Den Fruͤhlings⸗Abend tauſendfarbig malet. Von Feen und Zaubrern ſcheint erfuͤllt das Zimmer, Wo Gold und Silber in Gewaͤndern prahlet. Noch immer bleibt ſie bei dem Ritter ſtehen, Verſuchend kaum, zwei Schritte weit zu gehen.


