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Der Fremde ſchauet mit erſtaunten Blicken Auf die Gefilde, die ihn rings umfangen. „O welch ein Schauplatz!“ ruft er mit Entzuͤcken, „Fuͤr Prieſterſtolz, fuͤr koͤnigliches Prangen! Ein fuͤrſtlich Schloß auf dieſes Berges Ruͤcken, Vom ſtillen Thal dort Liebchens Laub' umfangen, Und weiterhin, auf jener gruͤnen Haide, Des grauen Kloſters ſtattliches Gebaͤude.“
„Wie froͤhlich muͤßte hier das Jagdhorn ſchallen, Wenn zoͤgernd kaum am See der Morgen graute; Wie ſuͤß des treuen Hirten Floͤte hallen,
Im ſtillen Wald, wenn Abend niederthaute;
Wie ernſt der Mette Ruf vom Kloſter wallen, Wenn Nachks der Mond in Silberfluth ſich ſchaute. Und Horn und Floͤt' und Glocke riefen alle
Den irren Wandrer zu des Gaſtfreunds Halle.“
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