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Die Jungfrau vom See / frei nach Walter Scott von Henriette Schubart
Entstehung
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Doch naͤher war er nun den niedern Buͤſchen,

Die wehn und weinen an des See's Geſtade, Sich mit den blauen Fichtenbaͤumen miſchen,

Auf des Gebirges ſteilem Klippenpfade.

und mit der Hoffnung kehrt ihm Muth vom friſchen,

Sein leichter Fuß erneut die Cavalcade.

Sich weſtwaͤrts haltend, flieht er ſonder Zagen, 2

Und laͤßt zuruͤck, die keuchend nach ihm jagen.

Lang wuͤrd' es ſeyn, die Roſſe all zu nennen, Die Kraft beraubt, die Anzahl zu beſtimmen, Wer auf der Haid' ermattete im Rennen, Wer ſich geſcheut, den Teithſtrom zu durchſchwimmen, Denn zweimal ſah man heut die Fluthen trennen Den tapfern Hirſch und das Geſtad' erklimmen. Nur wenig Jaͤger folgten ihm vom weiten,

Zuletzt ſah man nur noch den Erſteen reiten.