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Der Diener zweier Herren : Lustspiel in zwei Aufzügen / nach Goldoni ; von Schröder ; auf's Neue durchgesehen von Panse
Entstehung
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Tebaldo. 8

Wie das Mutterfaͤßchen in meinem Keller⸗

Ich habe vier Jahre in Turin gewirthſchaftet, wo

er mein taͤglicher Gaſt war. Auch ſeine Schwe⸗

ſter habe ich gekannt, ein braves Maͤdchen! nur

zu maͤnnlich erzogen. Sie trieb alle Übungen ihres Bruders. Wer haͤtte das denken ſollen!

Pandolfo.

Sie wird ſich wohl troͤſten; des Bruders Tod

macht ſie zu einem ſehr reichen unabhaͤngigen Maͤdchen. Aber, daß wir nicht vergeſſen, warum ich Sie herbitten ließ Wir wollen das Hoch⸗ zeitmahl bei Ihnen einnehmen. Treffen Sie An⸗ ſtalten! Nicht praͤchtig, aber gut. Tebaldo.

Laſſen Sie mich machen! Der erſte Gang ſoll ſo kraftſtrotzig ſeyn, als der Braͤutigam, und der zweite ſo delikat, als die Braut. Der dritte wird