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wollt,“ verſetzte Tycho;„die Sache iſt ſo, wie ich Euch geſagt habe und ich kann Euch ſchwoͤ⸗ ren, wenn Ihr meiner einfachen Verſicherung nicht trauen ſolltet, daß ich das Maͤdchen ſeit dem Tage, wo Euer Freund es ſich erlaubte, mit Gewalt in ein Haus zu dringen, wo man ſeine Gegenwart nicht dulden wollte, nicht wie⸗ der geſehen habe.“
—„Wenn dem wirklich ſo iſt,“ ane Tage, noch immer zweifelhaft,„ſo thatet Ihr wahrlich nicht gut, Euch einen Feind, wie Manderup Parsberg, auf den Hals zu ziehen. Ich kenne ihn und weiß, daß er es euch nie vergeben wird, bei jener Gelegenheit ſich ihm in den Weg geſtellt zu haben. Was, mit Eurer guͤtigen Erlaubniß, ging Euch die Tugend und Sittſamkeit jener Fiſcherdirne an? Weßhalb ließet Ihr meinem Freunde nicht freies Spiel mit ihr, wenn Ihr ſie nicht fuͤr Euch ſelbſt haben wolltet? Nur das Letztere konnte ein Grund ſein. Euch mit einem Manne zu verfeinden, der nie vergiebt, der unter


