Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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jenige auch von einem Andern geprieſen und bewundert zu ſehen, die er anbetete und bald als ſeine Ehegenoſſin in ſein Haus zu fuͤhren hoffte. Tycho aber war wenig zur Mittheilung uͤber den Eindruck, den Liuva auf ihn gemacht hatte, geneigt, und ſo ließ er zwar den Reizen derſel⸗ ben Gerechtigkeit widerfahren, aber ohne in das begeiſterte Lob einzuſtimmen, das Tage ihnen zollte.

Dieſen fing die verſtellte Kaͤlte und Gleich⸗ güͤltigkeit Tycho's zu aͤrgern an, und je einſil⸗ biger Tycho wurde, um ſo beredter wurde er; ja, er wagte es ſogar, ſeinen Begleiter mit ſei⸗ ner vermeinten Liebſchaft mit dem huͤbſchen Fiſcher⸗ maͤdchen, die ihn ploͤtzlich wieder einfiel, da Man⸗ derup Parsberg ihm von ſeinem Begegnen Tycho's in Knuds Huͤtte erzaͤhlt hatte, aufzu⸗ ziehen, und die Behauptung aufzuſtellen: daß wohl allein ſeine Liebe fuͤr die ſchoͤne Dirne Schuld daran ſei, daß er ſich nicht auf den erſten Blick in die reizende Liuva verliebt habe und ihr vor

allen andern Frauen den Preis zuerkenne. I. 9