Teil eines Werkes 
1. Band (1839)
Entstehung
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Vetter iſt Junker Tage Krabbe, eben der, den Ihr ſo geiſtreich als witzig mit Julius Caͤſar verglichet. Der Geck hat die Anecdote ſelbſt er⸗ zaͤhlt, und ſich nicht wenig laͤcherlich damit ge⸗ macht. Daß Ihr, mein edler Junker, die Lacher alle auf Eurer Seite hattet, brauche ich wohl kaum hinzuzufuͤgen.

Euer Vetter mag immerhin kommen, unſre Sache iſt voͤllig abgemacht, verſetzte Tycho, und wenn er mir eben ſo wenig mehr wegen meiner Antwort grollt, als ich ihm wegen ſeiner Anrede jetzt noch zuͤrne; ſo werden wir in Frie⸗ den mit einander leben. Mich duͤnkt, man ſollte beim Wortkampfe eben die Courtoiſie beobachten, wie beim Zweikampfe, und ſich, nachdem die Streiche gefallen, wieder freundlich die Hand reichen.

Freilich ſollte man das, ſagte Liuva; allein die Wunden, die der Eitelkeit geſchlagen werden, heilen viel langſamer, als die der Haut und dem Fleiſche beigebrachten. Indeß iſt mein